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Ich Wollte Nicht In Angst Leben

Allgegenwärtig. So hatte meine plastische Chirurgin Frau Dr. Ritu Chopra den Brustkrebs am ersten Folgetermin nach meiner bilateralen Mastektomie im vergangenen Dezember beschrieben.

Folgendes fand ich heraus, als ich das Wort nachgeschlagen habe:

Allgegenwärtig. Reichlich. Durchdringend. Dadurch ging es mir nicht wirklich besser.

Acht Jahre zuvor habe ich für eine Episode von “Samantha Who?“ die Regie leiten dürfen. Der Fernsehstar, Christina Applegate und ich saßen gemeinsam am Set. Es war schon spät; wir haben fast sechs Tage zusammengearbeitet und ich konnte genau sehen, dass sie sehr müde war. Ich machte mir Sorgen um sie, weil ich wusste, dass Christina erst einige Monate zuvor eine bilaterale Mastektomie durchlaufen musste. Doch genau jetzt wollten wir eine Szene drehen, in der ausgerechnet sie auf und ab springen musste. Ich hatte die Regisseure zwar darum gebeten diese Szene zu streichen, aber sie lehnten dies ab. Ich wollte sichergehen, dass sie okay war. Sie machte mir klar, dass ich mir keine Sorgen machen müsse; sie hätte einen Weg gefunden, die Szene zu spielen.

Ich habe ihr Interview in der “The Oprah Winfrey Show“ gesehen, in der sie ihre Geschichte teilte, den Krebs überlebt zu haben. Genau das liebe ich so sehr an Frauen: Wir tauschen uns über alle möglichen Dinge aus. Der Moment, als ich mit ihr gemeinsam am Set saß und wir uns über unsere Vorgeschichten bezüglich der Brüste unterhielten, hat vermutlich mein Leben gerettet. Und wenn es nicht mein Leben war, dann zumindest meine Lebensqualität.

Ich erzählte ihr, dass ich einen neuen Spezialisten für Brustkrebs aufsuchen muss, da mein Radiologe, den ich sehr geschätzt habe, leider verstorben ist. Christina schlug mir Frau Dr. Kristi Funk aus dem Pink Lotus Breast Center vor. Ich hatte so meine Bedenken, da mein Fall ein äußerst komplizierter war. Nicht kompliziert in dem Sinne, dass Brustkrebs bereits in meiner Familiengeschichte vorkam. Es war kompliziert, weil ich, wie viele Frauen, eine Implantat-Überlebende bin. Ich betone das Wort „Überlebende“, weil mir die Ärzte in den 80ern nicht erzählten, dass Brustimplantate (insbesondere in der damaligen Zeit) ein hohes Risiko mit sich bringen: Sie können undichte Stellen besitzen, verrutschen oder sich verhärten.

Genauso wenig haben sie mir gesagt, dass Krebs schwerer zu erkennen ist, wenn ein Implantat im Weg ist.

Jeder Frau ist das äußere Erscheinungsbild sehr wichtig- als Schauspielerin jedoch umso mehr. Im Jahre 1983, fünf Jahre nach der Geburt meiner Tochter, war auch ich von meinem Erscheinungsbild verunsichert: Ich erhielt ein neues Paar perfekt geformter Brüste und obendrein meine erste Serie „The Four Seasons“. Ich erinnere mich noch an ein Screening in einem Top aus Seide ohne BH und Shorts. Es war so befreiend!

Der Arzt meinte, ich solle mir keine Sorgen machen, wir würden es nochmal machen.
Wenn ich mich richtig erinnere, habe ich dann sogar einen Preisnachlass erhalten. Als ich nach der Operation aber aufwachte, waren meine Brüste riesig. Ich war entsetzt. Ich habe mich nicht mehr wiedererkannt.

Ich war sportlich, spielte eine Mutter in einer Sitcom und kein Bikinimodel. Ich wollte mein Geld zurück. Und die Wahrheit ist: Ich wollte auch meine eigenen, alten Brüste zurück, das Original mit Schwangerschaftsstreifen etc.

Kurz zusammengefasst: Das nächste Implantat war undicht… Nach einer routinemäßigen Mammographie erfuhr ich, dass Silikon in meine Lymphknoten ausgelaufen war. Die Implantate mussten also raus. 1991 wurden sie schließlich nach drei Operationen endlich entfernt und meine Brüste geliftet. In dieser Zeit unterstützte mich mein Ehemann sehr…

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Dr. Kristi Funk erkundet inspirierende Thriver-Geschichten und spricht mit Gesundheitskriegern, die maßgeblich zur positiven Veränderung beigetragen haben.

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Ich war so glücklich, dass ich wieder ich selbst sein konnte. Das einzige Problem war, dass das entstandene Narbengewebe es mir unmöglich machte, eine Selbstuntersuchung der Brüste durchzuführen. Jahre später, es war ein Donnerstag am 3. November 2016, ließ ich in einer Einrichtung in Thousand Oaks eine Kontrastmittel-Mammographie durchführen, bevor ich mich weiter auf den Heimweg machte. Durch Christinas Empfehlung bin ich bereits seit mehr als acht Jahren bei Dr. Kristi Funk in Behandlung. Sie hatte mich aufgrund der Dichte meiner Brüste und des Narbengewebes aus früheren Operationen auf ein Therapieverfahren für Kontrastmittel-Mammographien angesetzt. Dieses Verfahren unterscheidet sich von den üblichen Behandlungsmethoden der meisten Frauen. Zudem kommt die Versicherung nur in selteneren Fällen für diese Art der Behandlung auf. Im Anschluss daran führte sie routinemäßig einen Ultraschall in ihrem Behandlungszimmer durch.

Ich war wie immer in Eile, weil meine neue Show an dem Abend ausgestrahlt wurde und ich mich deshalb mit meinen Freunden verabredet hatte. Nach meiner Untersuchung wartete ich mehr als 2 Stunden in einem vollen Wartezimmer. Nervös auftretende Frauen kamen und gingen. Die Angst im Raum war deutlich spürbar. Ich saß neben einer älteren Dame namens Jean. Sie wischte sich ihre Tränen aus dem Gesicht, als die Krankenschwester ihr die positive Nachricht überbrachte, dass sie erst in einem Jahr wiederkommen müsse. Sie erzählte mir ihre ganze Geschichte. Die Chemotherapie. Die Mastektomie. Sie war allein, ohne Ehemann.

Als ich Jean fortgehen sah, merkte ich, dass irgendetwas nicht stimmte. Mittlerweile war ich allein im Wartezimmer. Die Krankenschwester erzählte mir, dass der Radiologe mich gerne sprechen würde. Ich betrat den Raum, das Licht war grell, er saß vor seinem Monitor und betrachtete sowohl mein Kontrast-Mammogramm von 2013 als auch das aktuellste. Selbst ich erkannte direkt den größeren weißen Fleck auf meiner linken Brust.

Alles was danach folgte, nahm ich völlig verschwommen wahr. Direkt am nächsten Tag hatte ich eine Biopsie, es war ein Freitag. Am Tag darauf waren mein Mann und ich auf einer Hochzeit eingeladen und saßen draußen auf einer schönen Bergspitze, Minuten bevor die Braut den Gang hinunterlief, als mich der Anruf von Dr. Funk erreichte. Der Befund der Biopsie war positiv. Sie wollte mich am Mittwoch direkt für eine Lumpektomie einplanen. Die Musik mit dem Einmarsch der Braut fing an zu spielen… Am Abend vor meiner ersten Operation aßen mein Mann und ich noch ein weiteres Mal in einem Restaurant.

In dem Moment fühlte sich der Zeitpunkt einer Lumpektomie mit anschließender Bestrahlung einfach nicht richtig an. Das Risiko eines erneuten Krankheitsausbruchs ist in der ursprünglichen Brust offenbar recht hoch… jetzt hatte ich auch in der anderen Brust ein erhöhtes Risiko.

Ich habe meinen Gesundheitszustand immer als selbstverständlich gesehen, weil ich nie wirklich krank war. Ich bin sportlich und liebe es zu golfen und zu schwimmen. Ich liebe meine Familie, meine Freunde, meine Arbeit. Und ich arbeite bis zum Umfallen – manchmal 16 oder 17 Stunden am Tag. Ich fahre etliche Kilometer zwischen LA und Santa Barbara. Ich bin 64, fühle mich aber wie 40. Wie konnte ICH also krank werden? Wenn du die Diagnose Krebs bekommst, dann dreht sich dein Leben, so wie du es eigentlich kennst, um 180 Grad. Innerhalb von 24 Stunden lernst du mehr über das Thema Krebs, als dass du jemals in all den Jahren darüber gelesen oder gehört hast.

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Ich lernte, dass das Durchschnittsalter bei Brustkrebs bei 61 Jahren liegt und dass 85% der Frauen mit Brustkrebs keinen einzigen Verwandten mit einer solchen Diagnose haben. Vor kurzem erst teilte Julia-Dreyfus online ihre Diagnose und berichtete, dass eine von acht Frauen im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs erkrankt. Im Nachhinein bin ich nicht wirklich sicher, wieso ich mich vor einer so… nun ja… allgegenwärtigen Sache geschützt fühlte. Ich wusste, dass ich nicht die ganze Zeit mit der Ungewissheit leben konnte, ob der Krebs wieder auftreten würde und machte mir immer wieder Gedanken darüber, ob er zurückkommen würde. Ich wollte nicht in so einer Angst leben, wie Jean es tat.

Eine Mastektomie ist nicht für jede Frau die beste Methode. Bei einer derart endgültigen Entscheidung müssen alle möglichen Aspekte berücksichtigt werden: Das zukünftige Krebsrisiko, ästhetische Bedürfnisse, die familiäre Vorgeschichte, Genmutationen und die ständige Beobachtung. Das ist eine sehr persönliche Entscheidung. Ich fühle mich aber sehr gut, wenn ich an meine Entscheidung denke. Am 1. Dezember hatte ich schließlich eine bilaterale Mastektomie. Einige Tage später, am 7. Dezember verstarb mein Schauspielkollege und Serienehemann aus “Growing PainsAlan Thicke unerwartet…

Zu der Zeit schien eine vollständige Erholung noch in sehr weiter Ferne. Aufgrund meiner früheren Operationen verlief die Heilung nur langsam, doch heute bin ich vollständig gesund, krebsfrei und kann wieder arbeiten, mit neuen Brüsten obendrein!

Seit meiner Diagnose habe ich viele Frauen getroffen, die ähnliches in ihrem Leben durchmachen mussten. Eine frühe Diagnose und die richtige Wahl der Screenings können unzählige Menschenleben retten. Ich hatte großes Glück. Ich konnte sofort medizinische Versorgung in Anspruch nehmen. Ich weiß das sehr zu schätzen, aber die Gesundheitsversorgung sollte nicht nur für die wenigen privilegierten bestimmt sein. Jedermann sollte Zugang zu allgemeinen Präventivmaßnahmen erhalten. Ich denke oft an Christina zurück. Wenn sie nicht so offen und ehrlich über ihre Brustkrebsdiagnose gesprochen hätte, hätte ich mir nie ihr Interview angeschaut. Durch Christina habe ich Dr. Funk kennengelernt, die im Gegensatz zu den Ärzten vor ihr darauf bestand, dass ich wegen der Art meines Brustgewebes, eine Kontrastmittel-Mammographie machte. Und gerade wegen dieser Untersuchung wurde mein Krebs früh genug entdeckt, wodurch wahrscheinlich mein Leben gerettet werden konnte. Ein großes Dankeschön geht an Christina und an alle Frauen, die ihre Geschichten geteilt haben!

I soon learned that the median age of breast cancer is 61 years old, and that 85 percent of women with breast cancer don’t have a single relative with breast cancer. As Julia Louis-Dreyfus recently shared online when she revealed her diagnosis, one in eight women will get breast cancer in their lifetime. In retrospect, I’m not sure why I felt protected from something that is so…well…ubiquitous.I knew I could not live with the uncertainty of a reoccurrence, always wondering if the cancer would come back. I did not want to live in fear like Jean had.

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