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Trinken oder Nicht Trinken? Wir Haben Einige Antworten!

Wenn Sie eine durchschnittliche Person auf der Straße befragen würden was Brustkrebs hervorrufen könnte, dann würde diese mit großer Wahrscheinlichkeit mit „Gene“ antworten und nicht „Alkohol“ in Erwägung ziehen. Doch wissen Sie was? Nicht nur der Durchschnittsmensch, sondern auch einige Ärzte würden damit falsch liegen.

Studien belegen, dass Alkoholkonsum das Brustkrebsrisiko von Frauen, ganz gleich welcher Altersstufe, erhöht.

Während Sie Ihre schöne Augenfarbe von einem Familienteil vererbt bekommen haben, könnte Ihr Brustkrebs aufgrund eines anderweitigen Faktors entstanden sein. Wie die Brustspezialistin Dr. Kristi Funk in ihrem Bestseller “Breasts: The Owner´s Manual” hervorhebt: „Lediglich 5-10 Prozent leiden aufgrund erblicher Mutationen wie BRCA unter Brustkrebs. 85% aller Frauen mit einer Brustkrebserkrankung weisen keine familiäre Vorgeschichte hinsichtlich einer solchen Erkrankung auf“.

Worin liegt dann die Ursache?

Die schlechte Nachricht: Oftmals kennen wir die Ursache einfach nicht. Eine Frau könnte eine durchgängig gesunde Lebensführung mit genügend Sport, einer gesunden Ernährungsweise, einem stress- und schadstofffreien Leben vorweisen und dennoch an Brustkrebs erkranken. In solchen Fällen liegt weiterhin eine bisher unbekannte Ursache oder Mutation vor, welche die Wissenschaft jedoch mit großer Hoffnung eines Tages aufdecken wird.

Bis dahin gibt es aber noch eine gute Nachricht! In den meisten Fällen haben Sie mehr Kontrolle über Ihren Brustkrebs als Sie vielleicht gedacht hatten.

Ja, Sie lesen richtig.

Es gibt vielerlei Möglichkeiten, Ihre Lebensweise genau jetzt zu ändern und damit Ihr Brustkrebsrisiko oder das einer anderweitigen Erkrankungen zu verringern. So wirken sich diese Veränderungen in der Ernährungs- und Lebensweise bei BrustkrebspatientInnen positiv auf den Krankheitsverlauf und die Prognose aus.

Da dieser Themenbereich so viel Aufmerksamkeit verdient, werden wir über alle bedeutsamen Veränderungen sprechen, die Sie bezüglich des Blogbeitrags und zukünftigen Einträgen vornehmen können. Wir haben bereits über die Reduzierung von Schadstoffen in Ihrem Haushalt berichtet. Heute werfen wir einen näheren Blick darauf, wie sich Alkohol auf Brustkrebs auswirkt. Also, los geht’s!

Alkohol Trinken oder Nicht? Das ist die Frage!

Wir bitten William Shakespeare um Entschuldigung, aber genau das ist wirklich die entscheidende Frage. Auch wenn Ihnen die Antwort vielleicht nicht gefallen wird.

Forschungsergebnisse belegen, dass bei prämenopausalen Frauen, die keinen Alkohol trinken, nicht rauchen, eine pflanzliche Ernährung und Sport anstreben, das Brustkrebsrisiko um die Hälfte reduziert werden kann. Bei postmenopausalen Frauen sogar um ganze 80%.[1]

Warum aber verringert sich das Brustkrebsrisiko beim Verzicht auf Alkohol? Hier spielt das sogenannte Folat, in synthetischer Form auch bekannt unter dem Namen Folsäure, eine wichtige Rolle. Das in der aktiven Form als Methylfolat vorliegende Folat dient in Kombination mit den beiden Vitaminen B6 und B12 der Bildung und dem Wiederaufbau der Aminosäure Glutathion. Glutathion ist eines der wirksamsten natürlich vorkommenden Antioxidantien, die zur Krebsbekämpfung beitragen und somit Karzinogene bekämpfen und beseitigen.[2] An dieser Stelle wird der Alkohol problematisch; er hindert das Glutathion bei der Ausführung seiner wichtigen Aufgabe, indem er die Umwandlung von Folat in Methylfolat hemmt.

Um es einfach auszudrücken: Mehr Alkohol bedeutet weniger Methylfolat. Das wiederum führt zu einer geringeren Eliminierung von Karzinogenen und zu einer eingeschränkten Fähigkeit Ihres Körpers, beschädigte Zellen zu reparieren. Leider ist das nicht der einzige Schlag gegen Alkohol…

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Ist Alkohol ein Krebserreger?

“Mit Acetaldehyd werden die meisten von Alkohol hervorgerufenen gesundheitlichen Auswirkungen assoziiert. Es ist erwiesen, dass es das Risiko einer Leberzirrhose, diverser Krebsarten und einer Alkoholabhängigkeit erhöht“.[3] Alkohol erhöht Ihren Östrogenspiegel und hindert das Immunsystem daran, seine Aufgaben effizient zu erfüllen. Zudem wird Alkohol in das krebserregende Acetaldehyd umgewandelt. Leider wird Acetaldehyd in flüssiger Form auch bei der Herstellung von alltäglichen Gebrauchsgegenständen verwendet. Sicher kennen Sie ihn unter seinem chemischen Namen: Formaldehyd.

Was aber passiert, wenn Sie genauso wie ich die Risiken kennen und trotzdem ab und zu einen Cocktail oder ein Glas Rotwein trinken?

Da der Alkohol in Ihrem Körper einen Kampf mit Ihnen führt, müssen Sie sich mit einer Reihe von Soldaten ausrüsten, um sich wehren zu können. Hierfür gibt es zahlreiche Maßnahmen, die Sie ergreifen können! Einige der leistungsstärksten Soldaten finden Sie in der Obst- und Gemüseabteilung Ihres lokalen Supermarktes, jedoch gibt es auch noch andere und einfachere Möglichkeiten.

Gibt Es Alternativlösungen?

Erinnern Sie sich noch an Folat? Erhöhen Sie Ihre Folatzufuhr! Wenn Sie bereits in den Supermarkt stürmen, um ein Nahrungsergänzungsmittel mit Folsäure zu kaufen, dann schalten Sie bitte einen Gang zurück! Mit Folsäure lassen sich die negativen Auswirkungen des Alkohols nicht reduzieren, da Methylfolate notwendig sind, um diese Aufgabe erfüllen zu können! Wie können Sie dieses Problem also umgehen? Nehmen Sie Methylfolat direkt ein. Verwenden Sie dazu ein individuell zusammengesetztes Ergänzungsmittel, wie Cosmo Companion, welches eine reichhaltige Zusammensetzung von Methylfolat enthält. Dadurch können die Leberfunktion, Entgiftung, Zellregeneration sowie der Zuckerstoffwechsel bei Alkoholzufuhr und eine einwandfreie Funktion der Zelle gefördert werden.

Kein großer Fan von Ergänzungsmitteln? Es gibt zahlreiche Lebensmittel, die Methylfolat enthalten. Dies umfasst alle jene, die Sie laut Ihrer Mutter essen sollten: Spinat, Paprika, Beeren und Kreuzblütengemüse wie Brokkoli und Blumenkohl, nur um einige aufzuzählen. Das wichtige dabei ist: kochen Sie diese nicht, da dadurch der Verlust von Folat hervorgerufen wird! Wenn Sie also einen Nutzen davon haben wollen, dann essen Sie das Gemüse unbedingt roh. Gemüse mit hohem Beta-Carotin Gehalt eignet sich insbesondere für Frauen, die ab und zu gerne mal ein Gläschen trinken und dennoch hoffen, ihr Brustkrebsrisiko zu senken. Sind Sie sich nicht sicher, welche Nahrungsmittel Beta-Carotin enthalten? Beta-Carotine verleihen dem Obst und Gemüse ihre orange-rote Farbe. Wenn Sie also gelegentlich ein Gläschen zu sich nehmen, dann gleichen Sie dies mit Süßkartoffeln, Aprikosen oder aber Karotten aus.

Wie gesagt, der vollständige Verzicht auf Alkohol ist der beste Weg, um Krankheiten zu vermeiden. Wenn Sie jedoch, wie viele von uns, weiterhin Alkohol konsumieren möchten, greifen Sie nach einem Ergänzungsmittel oder achten Sie darauf, jede Woche (vorzugsweise sogar täglich) ausreichend Nahrungsmittel zu sich zu nehmen, die Methylfolat enthalten.

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Gibt es ein bevorzugtes alkoholisches Getränk?

Aber Moment. Gibt es überhaupt ein spezifisches alkoholhaltiges Getränk, das weniger schädlich ist als andere? Zweifellos ist es der Rotwein. Vermutlich wissen Sie bereits, dass das im Rotwein enthaltene Antioxidans Resveratrol das Risiko von Herzkrankheiten reduziert. Haben Sie jedoch auch gewusst, dass diese Verbindung auch das Wachstum von Krebs hemmt? Ein Tipp: Wenn Sie auf Alkohol verzichten möchten, aber trotzdem von den positiven Eigenschaften des Resveratrols gegen Krebs und Herzkrankheiten profitieren wollen, dann sollten Sie rote Trauben mit Kernen essen. Essen Sie diese jedoch mit der Schale, da sie das Resveratrol beinhaltet.

Ein weiterer Pluspunkt von Rotwein ist, dass er im Gegensatz zu allen anderen Spirituosen den Östrogenspiegel nicht erhöht. Vielmehr wirkt er in umgekehrter Weise; Rotwein unterbindet die Umwandlung menschlicher Steroide in Östrogen.

Aber Vorsicht! Auch Rotwein sollte lediglich in Maßen konsumiert werden. Zwei große Studien berichten über ihre Ergebnisse, dass “Alkoholkonsum oberhalb mäßiger Mengen häufiger mit einem Krebsrisiko einherging”, insbesondere bei Rauchern. Wie auch wir bereits in diesem Beitrag dargelegt haben, kommen dieselben Studien zu folgendem Entschluss: „Geringer oder mäßiger Alkoholkonsum führt lediglich zu einem sehr geringen und nicht wesentlich erhöhten Krebsrisiko. Bei Frauen ist sogar der Konsum von bereits einem alkoholischen Getränk pro Tag mit einem erhöhten Risiko für alkoholbedingten Krebs (meist Brustkrebs) verbunden.[4]

Sie Haben Es In Der Hand

Alkohol trinken oder nicht trinken: Das ist hier die Frage. Wie bei anderen gesundheitlich bezogenen Entscheidungen auch, ist dies eine ganz individuelle Antwort.

Immer noch unsicher?

Mit unserem Alkoholrisiko-Rechner können Sie Ihr individuelles Brustkrebsrisiko durch Alkoholkonsum ermitteln. Dabei wird untersucht, wie viel (und was) Sie trinken sowie zusätzliche Faktoren wie das Alter und ob Sie Methylfolat zu sich nehmen oder aber nicht, berücksichtigt. Ganz gleich, ob Sie sich für einen Cocktail entscheiden oder lieber verzichten; wir von Pink Lotus Europa heben unser Glas, stoßen auf Sie an und wünschen Ihnen wie immer „viel Gesundheit“.

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Verweise

[1] L. M. Sánchez-Zamorano et al., “Healthy Lifestyle on the Risk of Breast Cancer,” Cancer Epidemiology and Prevention Biomarkers 20, no. 5 (2011): 912–22

[2] A. J. L. Cooper, “Biochemistry of Sulfur-Containing Amino Acids,” Annual Review of Biochemistry 52 (1983): 187–222; J. D. Hayes and L. I. McLellan, “Glutathione and Glutathione-Dependent Enzymes Represent a Co-ordinately Regulated Defence against Oxidative Stress,” Free Radical Research 31 (1999): 273–300

[3] https://pubchem.ncbi.nlm.nih.gov/compound/acetaldehyde

[4] http://www.bmj.com/content/351/bmj.h4238

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