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Los Geht’s! Sportliche Aktivitäten Reduzieren Ihr Brustkrebsrisiko

Wir alle haben in den vergangenen Jahren entweder gehört oder gelesen, dass sich physische Aktivitäten positiv auf die Reduzierung von Schlaganfällen oder Herzkrankheiten auswirken. Muss man dafür jedoch gleich an einem einzigen Tag 365 Meilen nonstop Fahrrad fahren so wie Andy Funk, der Mitgründer von Pink Lotus, um Spenden für die Pink Lotus Stiftung zu sammeln? Nein, auf keinen Fall!

Ein von der American Heart Disease Association kürzlich veröffentlichter Bericht aus dem Jahre 2017 bestätigt, dass bereits ein wenig Bewegung effizienter sei, als keiner körperlichen Aktivität nachzugehen: „Selbst ein geringes Maß an körperlicher Bewegung in der Freizeit (bis zu 75 Minuten schnelles Gehen pro Woche) waren im Vergleich zu jenen Teilnehmern, die sich keinerlei körperlicher Aktivität unterzogen, mit einem geringeren Sterberisiko verbunden“.

Die Tatsache, dass Herzkrankheiten die Todesursache Nummer 1 in den USA sind, ist hoffentlich Grund genug dafür, dass Sie sich nun in Bewegung setzen. Brauchen Sie weitere Argumente, die Sie in Fahrt setzen? Durch Bewegung wird Ihr Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, gesenkt. Falls Sie derzeit von Brustkrebs betroffen sind, erhöht Bewegung Ihre Überlebensrate.

Außerdem können körperliche Aktivitäten für die Behandlung möglicher Nebenwirkungen im Zusammenhang mit Ihrer Brustkrebsbehandlung von entscheidender Bedeutung sein.

Hat das Ihr Herz inzwischen zum Pumpen gebracht?

Entsprechend der zuvor aufgezeigten Studie über Herzkrankheiten belegen Studien über Brustkrebs, dass selbst eine geringe körperliche Betätigung, wie z.B. 30 min Gehen am Tag, einen Unterschied ausmacht.[1] Im Rahmen einer Studie verringerte sich das Brustkrebsrisiko von Personen, die durchschnittlich nur zwei Stunden pro Woche zu Fuß gingen um 18%. Sie lesen richtig: nur zwei Stunden pro Woche.

Möchten Sie Ihr Risiko, an Krebs oder Herzkrankheiten zu erkranken, noch weiter senken? Dann erhöhen Sie die Intensität und bauen Sie zusätzlich ein paar Gewichtsübungen ein. „Die überwiegende Mehrheit epidemiologischer Studien zeigt auf, dass bei Frauen, die 3-4 Stunden pro Woche mäßig bis intensiv Sport treiben, das Risiko einer Brustkrebserkrankung 30%-40% geringer ist als bei bewegungsarmen Frauen.“[2]

Was ist mit sportlichen Aktivitäten und der Menopause?

Körperlich aktiv zu sein und sich in Bewegung zu setzen ist insbesondere für die Reduzierung des Brustkrebsrisikos bei Frauen in der Postmenopause von Relevanz, da es dazu beitragen kann, Ihren Body-Maß-Index (BMI) zu senken (wie hoch ist mein BMI?). Studien haben nachweisen können, dass ein erhöhter BMI nach der Menopause ein höheres Risiko mit sich bringt, an Brustkrebs zu erkranken (erfahren Sie hier mehr über die Menopause, HET und das Brustkrebsrisiko). Dies bedeutet konkret: „Übergewichtige oder fettleibige Frauen weisen ein 50%-250% höheres Risiko für postmenopausalen Brustkrebs auf”.[3]

Falls Sie aktuell von Brustkrebs betroffen sind: es ist erwiesen, dass mehr Bewegung einem geringeren Risiko entspricht, an Brustkrebs bzw. allen anderen Erkrankungen zu erliegen. Bereits ein 30-minütiges Training sowie mindestens fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag können Ihr Sterberisiko noch weiter senken und zwar um bis zu 44% (verglichen mit Brustkrebspatientinnen, die keinen Sport treiben oder die empfohlene Menge an Obst und Gemüse nicht zu sich nehmen)![4] Machen Sie sich keine Sorgen, falls Sie vor Ihrer Diagnose nie Sport getrieben haben. Entscheidend ist, dass Sie es jetzt tun. Wenn Sie sich nun vornehmen aktiv zu werden, dann kann ich Ihnen sagen: Studien zufolge haben Sie somit ein 45% geringeres Sterberisiko, als wenn Sie gar nichts täten. Wenn Sie jedoch das genaue Gegenteil tun und nach Ihrer Diagnose nichts an Ihrem Bewegungsmangel ändern, so erhöht sich Ihr Sterberisiko auf 300%. Also… legen wir los!

Grundsätzlich ist es sehr einfach zu sagen, dass Sie Sport treiben sollten. Doch jedem Individuum ist bewusst, dass es nicht immer einfach ist- insbesondere wenn Sie mit den Nebenwirkungen Ihrer Krebsbehandlung zu kämpfen haben. Aber hinsichtlich Ihrer kurz- und langfristigen Gesundheit ist es entscheidend, dieses Problem anzugehen. Je mehr Sie also körperlich aktiv sind, desto weniger Nebenwirkungen werden Sie haben, sodass Sie mit diesem Ansporn mit Sicherheit noch ausgiebiger trainieren möchten. Zudem erhöht sich durch mehr Bewegung, sowohl in Bezug auf die Dauer als auch auf die Intensität, Ihre Überlebenschance bei Brustkrebs (und anderen Krankheiten).

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Was sind weitere Vorteile?

So spielt die Bewegung insbesondere hinsichtlich der Nebenwirkungen von Brustkrebs eine wichtige Rolle, wie bspw. „bei einer beeinträchtigten Herz-Lungen-Funktion, einer verminderten Leistungsfähigkeit und Mobilität der oberen Extremitäten und bei einem zunehmenden Körpergewicht.“[5] Zudem wurde nachgewiesen, dass auch andere Faktoren der allgemeinen Lebensqualität, welche Müdigkeit, Gliederschmerzen sowie ein abnehmendes emotionales und mentales Wohlbefinden einschließen, verbessert werden können.

Körperliche Bewegung kann sich sogar positiv auf Lymphödeme auswirken, einer potentiell chronischen und lähmenden Nebenwirkung von Brustkrebs. „Die größte Bewegungs- und Lymphödem-Studie der “Physical Activity and Lymphedema Trial” hat bewiesen, dass eine beaufsichtigte, langsam progressive Widerstandsübung, die zweimal wöchentlich unter Kompressionskleidung durchgeführt wird, vor dem Ausbruch eines Lymphödems schützt (auch wenn Menschen mit Lymphödemen bisher davon abgeraten wurde)“.[6]

Ganz gleich, ob Sie Brustkrebs haben oder nicht: Sport wird Ihr Leben jetzt und in Zukunft positiv beeinflussen. Auch wenn wir sonst so beschäftigt sind, sollten einige Stunden an körperlicher Aktivität priorisiert werden. Wenn Sie es nicht für sich selbst tun, dann tun Sie es für jemanden, den Sie lieben. Ein gemeinsamer Spaziergang verschafft Ihnen beiden ein längeres und gesünderes Leben. Und genau das kommt allen zugute.

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Verweise

[1] http://ascopubs.org/doi/abs/10.1200/jco.2006.08.6819
[2] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12897329
[3] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12897329
[4] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17557947
[5] https://www.dovepress.com/exercise-after-breast-cancer-treatment-current-perspectives-peer-reviewed-fulltext-article-BCTT
[6] https://www.dovepress.com/exercise-after-breast-cancer-treatment-current-perspectives-peer-reviewed-fulltext-article-BCTT

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