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Flach: Nein zur Brustrekonstruktion

Brustrekonstruktion: ja oder nein? Dies ist eine der wichtigsten Fragen, die sich eine Frau nach der Mastektomie stellen muss. Der Organisation American Society of Plastic Surgeons zufolge, lag die Zahl an durchgeführten Brustrekonstruktionen zwischen den Jahren 2015-2017 bei etwa 5,8 Millionen. Dieses Ergebnis mag ein wenig unerwartet kommen, da trotz des 2015 verabschiedeten Breast Cancer Patient Education Gesetzes einige Studien belegen, dass lediglich 23% der Frauen die verschiedenen Möglichkeiten einer Brustrekonstruktion bekannt sind. So zeigen Studien auch auf, dass sich eine immer zunehmende Zahl an Frauen gegen eine Brustwiederherstellung entscheidet.

Beweggründe gegen eine Rekonstruktion

Die Entscheidung gegen eine Rekonstruktion ist eine sehr persönliche, aber durchaus vertretbare Option. Folgende Gründe könnten Sie dazu bewegen, keine Brustwiederherstellung vornehmen lassen zu wollen:

  • Sie möchten sich nach Ihrer Mastektomie keinen weiteren Operation unterziehen.
  • Sie möchten potenziell auftretende chronische Schmerzen und andere Komplikationen, die nach einem derartigen Eingriff auftreten könnten, vermeiden
  • Sie leiden unter einer speziellen Autoimmun- oder Hautkrankheit (z.B. Sklerodermie), weshalb Sie gewisse Bedenken hinsichtlich einer Rekonstruktion haben.
  • Sie haben bedenken, dass Ihre rekonstruierten Brüste nach dem Eingriff nicht mehr so aussehen bzw. sich nicht mehr so anfühlen würden, wie Sie es sich eigentlich erhofft hatten.
  • Sie sorgen sich um das Infektionsrisiko nach dem Eingriff.
  • Sie möchten keine zusätzlichen Narben an den Stellen der Gewebeentnahme (für die Rekonstruktion eines neuen Brusthügels).
  • Sie haben Bedenken aufgrund einer möglichen Nekrose (Gewebstod) nach dem Eingriff.
  • Sie wollen die andere Brust nicht an die rekonstruierte Brust anpassen lassen und beschließen deshalb, beide entfernen zu lassen.
  • Sie möchten sich nicht noch länger erholen müssen.
  • Vielleicht haben Sie einfach das Gefühl, dass eine Rekonstruktion für Sie keine Rolle spielt.
  • Sie wollen die Freiheit genießen, die Ihnen die flache Brust bietet – Sie können nach Lust und Laune Sport ausüben, jegliche Kleidung tragen (oder nicht tragen!), usw.

Jeder hat andere Gründe. Treffen Sie Eliza, einen Gast in unserem Cancer-Kicking PowWow-Podcast, der die mutige Entscheidung getroffen hat, sich nach einer Doppelmastektomie gegen den Wiederaufbau zu entscheiden – und sie könnte mit ihrer Wahl nicht zufriedener sein.

Treffen Sie Ihre eigenen Entscheidungen

Sollten Sie sich gegen eine Rekonstruktion Ihrer Brüste entscheiden, dann seien Sie Ihrem Arzt gegenüber ehrlich und machen Sie ihm Ihre Entscheidung auch klar und deutlich. Wenn er oder sie versucht Ihnen Ihre Meinung auszureden, so holen Sie sich eine zweite Meinung ein. Wählen Sie jedoch keinen anderen Chirurgen, bis Sie sich rundum wohlfühlen. Hier sind einige Tipps, wie Sie dieses relevante Thema mit Ihrem behandelnden Arzt besprechen könnten:

  • Brustkontur: Wie wird die Kontur Ihres Brustansatzes nach der Mastektomie aussehen? Wenn Sie nach Ihrer Operation Tank Tops oder T-Shirts tragen möchten, dann wollen Sie auch keine konkaven Stellen auf Ihrer Brust. Kann eine solche Ungleichmäßigkeit mit einer Fetttransplantation korrigiert werden?
  • Gleichförmigkeit der Brust: Wird Ihre Brustwand nach dem Eingriff ein gleichförmiges Gesamtergebnis aufweisen? Wenn Sie sich gegen eine Rekonstruktion entscheiden, dann möchten sie nicht unbedingt Hautlappen an den Seiten Ihrer Brust haben wollen, die möglicherweise durch Ihre Bekleidung hindurch sichtbar sein könnten.
  • Narben: An welchen Stellen bleiben Narben nach der Operation? Das ist eine sehr wichtige Frage. Einige Frauen entscheiden sich anschließend für ein Tattoo, um die Narben nach Ihrer Heilung zu kaschieren.

Es ist immer hilfreich, sich im Voraus eine Liste mit Fragen zu erstellen, um diese während der Sprechstunde dann abarbeiten zu können. Selbstverständlich können Sie sich auch während des Gesprächs mit Ihrem Arzt aufkommende Fragen notieren.

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Sie sind nicht allein

Ganz gleich, ob Sie keine Rekonstruktion in Erwägung ziehen, Sie akzeptieren müssen, dass bei Ihnen aus unterschiedlichen Gründen keine Rekonstruktion möglich ist oder Sie gegenwärtig mit einer flachen Brust leben… wenn Sie mit gleichgesinnten BrustkrebspatientInnen sprechen möchten, dann schauen Sie sich Flat and Faboulous an. Diese inspirierende Organisation möchte Frauen, die ein Leben ohne den Eingriff einer Brustrekonstruktion nach einer Mastektomie bevorzugen, beistehen und sie stärken. Sie setzt sich aus Frauen zusammen, welche die Überzeugung teilen, dass wir nicht in einer Welt leben, in der “eine Größe für alle” gilt, wenn es um Komfort und Schönheit geht“.

Flat and Fabulous wurde von Barbie Ritzco und Sara Bartosiewicz-Hamilton gegründet, die sich durch ihr Engagement für das SCAR-Projekt zusammengefunden haben. Einige ihrer Kolleginnen mussten sich einer bilateralen bzw. unilateralen Mastektomie unterziehen. Ihre Gründe gegen eine Rekonstruktion sind sehr vielfältig und dennoch wird jede einzelne Frau bei ihrer individuellen Entscheidung unterstützt und damit ihr Wohlbefinden gestärkt.

Neue Folge: Dr. Neal Barnard bringt Ihren Körper ins Gleichgewicht

dr neal barnard is a guest on cancer-kicking powwow podcast

Cancer-Kicking! PowWow

Dr. Kristi Funk erkundet inspirierende Thriver-Geschichten und spricht mit Gesundheitskriegern, die maßgeblich zur positiven Veränderung beigetragen haben.

Neue Folge
Dr. Neal Barnard bringt Ihren Körper ins Gleichgewicht

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Sie sind so schön, wie Sie sind

Laut der Spezialistin für Brustkrebs und Autorin des Bestsellers “Breasts: The Owner´s Manual” Dr. Kristi Funk ist es unvorstellbar, dass sich der behandelnde Arzt oder die Ärztin über die klaren, nach genauer Überlegung getroffenen Entscheidungen einer Patientin hinwegsetzt. Die Entscheidung gegen eine Rekonstruktion schadet niemandem, sodass auch kein Chirurg einen Grund haben sollte, sich diesbezüglich in einen Konflikt zu verwickeln.

Sie sollten nicht das Gefühl haben dürfen, dass Sie sich für Ihre getroffene Entscheidung rechtfertigen müssen. Denken Sie immer daran, dass es Ihr Körper ist und Sie demnach die Entscheidung, wie Sie nach einer Brustkrebsoperation leben wollen, eigenständig treffen können. Die Mehrheit der plastischen Chirurgen erwähnt in Gesprächen mit ihren Patientinnen die Möglichkeiten gegen eine Wiederherstellung der Brust eher selten.   Falls Sie den Eindruck haben, dass sich der Chirurg Ihrer Entscheidung, flach und fabelhaft zu werden, nicht anschließen will und versucht, Sie zu einer Brustrekonstruktion zu überreden, dann versuchen Sie nicht, ihn oder sie vom Gegenteil zu überzeugen – suchen Sie sich stattdessen einen anderen Chirurgen.

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